Ergebnis 3: Entwicklung des Labels „Trusted Cloud“

Die Entwicklung des Marktes für Cloud-Technologien hinkt den Erwartungen hinterher. Gründe dafür sind mangelndes Vertrauen in die Cloud-Angebote und die damit eventuell möglich werdende Abhängigkeit der Nutzer von einzelnen Anbietern, das sogenannte „Lock in“.

Das Forschungsprogramm „Trusted Cloud“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie hat beide Probleme adressiert. Mit der Wort-Bild-Marke „Trusted Cloud“ ist ein Label entstanden, das bestimmte Charakteristika von Cloud-Angeboten garantiert und ihre Vertrauenswürdigkeit bescheinigt. Die Vergabe des Labels ist transparent geregelt und hängt von der Zusicherung der definierten Charakteristika ab.

Die Wort-Bild-Marke wird einem „Kompetenznetzwerk Trusted Cloud“ zur Weiterverwendung und Weiterentwicklung übergeben. Das Kompetenznetzwerk Trusted Cloud und ein ihm zugeordnetes „Kompetenzzentrum Trusted Cloud“ werden die Etablierung und Weiterentwicklung des Regelwerks für die Vergabe des Labels übernehmen. Sie werden auch die Überprüfung von Cloud-Angeboten im Hinblick auf die geforderten Zusicherungen organisieren. Mit dem Regelwerk werden Anleitungen zum Erwerb der Berechtigung für die Nutzung des Labels und für die Einführung entsprechender Angebote in ihrer Anwendungsumgebung bereitgestellt.

So wird das Label „Trusted Cloud“ in Zukunft potenziellen Nutzern der Cloud dabei helfen, vertrauenswürdige Angebote zu finden. Die Anbieter in der Cloud können sich mit dem Label auszeichnen und ihre Dienste und Technologien in einem transparenten Markt anbieten.

Ergebnis 4: Referenzmodell für Marktplätze für Cloud-Angebote