Ergebnis 5: Kompendium „Orientierungswissen für die digitale Transformation in der Wirtschaft“

Kommunikations- und Informationstechnologie ist in der Regel genau auf die Bedürfnisse eines Unternehmens zugeschnitten. Auch wenn es immer häufiger zum Einsatz von im Markt als „Commodity“ verfügbaren „Standardsystemen“ für unternehmenskritische Software und Anwendungen kommt, ist dieser Trend unverändert geblieben.

In einigen Branchen und mittelständische Unternehmen gilt diese passgerechte Unternehmens-IT als Garant des wirtschaftlichen Erfolges. Das Daten- und Geschäftsprozessmanagement stellt häufig das Alleinstellungsmerkmal eines Unternehmens dar und wird demzufolge als sicherheitskritisch betrachtet. Nur wenn Cloud-Angebote vertrauenswürdig sind, werden Unternehmen diese zentralen Bestandteile ihrer IT in die Cloud auslagern.

Neben der Vertrauenswürdigkeit spielt beim Schritt in die Cloud die funktionale Integrität der Unternehmens-IT. Wenn Teile der IT im Rahmen eines „Outsourcings“ in die Cloud verlagert werden, müssen die entsprechenden Anwendungen so performant verfügbar sein wie zuvor. Der Ersatz existierender Systeme in einer Unternehmens-IT durch aus der Cloud bezogene Leistungen kann daher nur dann erfolgen, wenn deren Interoperabilität sichergestellt werden kann. Der Wechsel von einem Cloud-Anbieter zu einem anderen Cloud-Anbieter muss durch entsprechende Portabilitätsvorkehrungen für die in eine Cloud ausgelagerten Teile der Unternehmens-IT garantiert sein.

Die Nutzung von Cloud-Angeboten führt deshalb oft zu einem mehr oder weniger umfangreichen Wandel der gesamten Unternehmens-IT. Diese Modernisierung ist nur durch ein systematisches Vorgehen zu erreichen und kann nur gesteuert durch einen komplexen Transformationsprozess erfolgen. Das Kompendium „Orientierungswissen für die digitale Transformation in der Wirtschaft“ stellt dafür einige Leitfäden zur Verfügung.